Bitte aktivieren Sie JavaScript, um Vimeo in seiner ganzen Pracht zu erleben. Die Rasse wurde von König Georg III. ins Leben gerufen, der 1820 aus China Meishan-Schweine importierte, um sich mit der deutschen Landrasse mit der Idee zu kreuzen, den Fettgehalt zu erhöhen. Der Spitzname ist Mohrenköpfle. Auf Befehl von König Wilhelm I. wurden 1820/21 maskierte Schweine (Maskenschweine?) aus Zentralchina importiert, um die Schweinezucht im Königreich Württemberg zu verbessern. Diese Kreuzung mit den “chinesischen Schweinen” war besonders erfolgreich in den Beständen der Hausschweine in der Region Hohenlohe und im Gebiet um die Stadt Schwäbisch Hall. [1] Die Rasse erwies sich als beliebt und machte 1959 90% der Schweine in Baden-Württemberg aus. Ihre Popularität ging jedoch in den 1960er Jahren zurück, da die Märkte mageres Schweinefleisch mit weniger Fett bevorzugten, als die Schwäbisch-Halle bieten konnte.

Die Rasse wurde von begeisterten Landwirten im Bezirk Hohenlohe in geringer Zahl gehalten, obwohl die Zahl bis 1984 auf nur sieben Zuchtsauen und zwei Wildschweine zurückgegangen war. Die Rasse hat heute einen hohen Ruf unter Gourmets, mit einem dunkleren Fleisch und starken, unverwechselbaren Geschmack. Seit 1998 ist Schwäbisch-Hällisches Qualitätsschweinfleisch ein Name mit geschütztem geographischen Status in der Europäischen Union; Unter diesem Namen können nur Schweine aus der Schwäbischen Halle, Hohenlohe und einigen angrenzenden Ortsteilen verkauft werden. Es gibt nur noch rund 1500 Sauen, die für diese Rasse registriert sind. Alle stammen von Bauernhöfen der Bäulichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, die ein Inspektionssystem einführen, das die Qualität der Dener-Futtermittel streng kontrolliert. Der Schwäbisch-Haller Züchterverband SchwäbischHällisches Schwein wurde (2077) vor dem Erzeugerverband (1607) gegründet, dessen Landwirt nun aber eine Tochtergesellschaft ist. [3] [4] [5] [6] Alte Tierrassen sind eine kulturelle Errungenschaft, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die Schwäbischhaller Schweinerasse war so gut wie ausgestorben, als Rudolf Bühler Anfang der 1980er Jahre in seine Heimat zurückkehrte.

Zusammen mit einigen ambitionierten Bauern gelang es ihm, die letzten Tiere zu sammeln, von denen nur eine Hand voll übrig blieb. Obwohl das Schwäbische Landschwein als Aushängeschild der BESH galt und wird, hat sich die Genossenschaft zu einem Dachverband für die ländliche Entwicklung in der Region Hohenlohe und darüber hinaus entwickelt. Auf diesem fruchtbaren Boden sind eine Vielzahl fairer und innovativer landwirtschaftlicher Projekte entstanden, die die absurden Elemente der konventionellen Landwirtschaft in Frage stellen. 1982 wurde dann ein Züchterverein gegründet, der in letzter Sekunde gerettet werden konnte. Doch bald wurde klar, dass die Bauern mit dieser alten Landrasse nicht allein gelassen werden konnten. Niemand wollte sein Fleisch mehr kaufen. Inspiriert durch den kooperativen Ansatz von Modellen für die Entwicklung des ländlichen Raums im Ausland beschlossen acht Landwirte, eine Organisation zu gründen, um ihren Produkten einen Wert zu verleihen. Seit 1987/88 organisiert die Bauern-Erzeuger-Gemeinschaft Schwäbischhall (BESH) die Zucht, Schlachtung, Vermarktung und den Verkauf des Schwäbischen Hallschweins.