Der TV-L oder TV-H gilt immer für die Universitäten. Bei außeruniversitären Forschungseinrichtungen hängt die Frage, ob ein wissenschaftlicher Mitarbeiter nach TV-L, TV-H oder TVoeD bezahlt werden soll, von deren Finanzierung durch Bund oder Land ab. Neben dem angestellten akademischen Personal ist die Stelle des “Akademischen Rates” auch an Universitäten und Forschungseinrichtungen verfügbar, die in erster Linie Postdoktoranden vorbehalten ist. In dieser Position hat der Forscher in der Regel einen befristeten Beamtenvertrag und wird auf der Grundlage der Gehaltsskala A13 nach dem Bundesgesetz über die Vergütung des öffentlichen Dienstes und den jeweiligen nationalen Vorschriften bezahlt. Forschungsarbeiten erfordern oft, dass Forscher einige Zeit im Ausland verbringen oder stipendienfinanziert werden. Im Allgemeinen wird die einschlägige Berufserfahrung an einer Forschungseinrichtung im Ausland in diesem Sektor allgemein anerkannt, sofern sie während ihrer Tätigkeit im Ausland einen Arbeitsvertrag hatten. Andererseits werden Zeiten, die durch ein Stipendium finanziert werden, nur als “nützlich” betrachtet. Sie können als Berufserfahrung angesehen werden, aber dies ist nicht garantiert. Mutterschaftsurlaub, bezahlter Urlaub und Arbeitsunfähigkeit bis zu einem Höchstbetrag von 39 Wochen gelten nicht als Unterbrechungen der im jeweiligen Zeitraum der Tarifverträge verbrachten Laufzeit. Der Vorteil einer Finanzierung durch eine externe Organisation besteht darin, dass Sie nicht an Ihre arbeitsische Einrichtung gebunden sind.

Sie können nach Ihren eigenen Interessen arbeiten, Ihre eigenen Arbeitszeiten und Feiertage festlegen, und Sie sind nicht verpflichtet, an einer Institution Aktivitäten teilzunehmen (ob Sie sich entscheiden, diese Tatsache auszunutzen, ist eine andere Sache). Da Stipendien jedoch nicht als Arbeitsverträge per Gesetz betrachtet werden, erhalten Sie nicht die Sozialleistungen, die reguläre Vertragsbeschäftigte erhalten – nämlich die Teilnahme an Krankenversicherungen, Renten, Arbeitslosenversicherung und Berufserfahrung (siehe unten). Darüber hinaus ist es möglich, dass in einigen Fällen bei der Beantragung eines dauerhaften Aufenthalts in Deutschland nach Ihrer Promotion die Jahre, die ein Stipendium erhalten, nicht als Arbeitsjahre gezählt werden. Dies unterscheidet sich jedoch in jedem Fall. Wenn Sie darüber besorgt sind, besprechen Sie dies bitte mit Ihrem Ansprechpartner bei der Gemeinde. Das Gehalt ist das gleiche wie die 50% TVöD mit einem möglichen Einstellungsbonus zusätzlich. Die Idee des Fördervertrages war freundschaftlich, sieht aber im Moment so aus, als ob er die Doktoranden noch nicht so sehr schützt, wie gewünscht, zum Beispiel der Rentenaufbau ist nicht enthalten. Ein weiterer Nachteil ist, dass es nicht möglich ist, Ihr Gehalt zu einem späteren Zeitpunkt zu erhöhen (z.B. von 50 auf 65 %), nicht einmal durch einen neuen Fördervertrag. Anstatt einen höher bezahlten Vertrag anzubieten, kann die Differenz in Form eines “Einstellungsbonus” angegeben werden. Dieser Bonus kann nur zu Beginn des Arbeitsvertrags gewährt werden. Wenn Sie also einen solchen Einstellungsbonus mit Ihrem Fördervertrag aushandeln möchten, denken Sie daran, dass dies nur möglich ist, wenn Sie zum ersten Mal dem Institut beitreten und Ihren Vertrag unterzeichnen.

PhDnet, das Netzwerk aller Doktoranden und Doktoranden der Max-Planck-Gesellschaft, arbeitet kontinuierlich mit der Generaladministration zusammen, um die Bedingungen des Fördervertrages zu verbessern, mit einem kürzlichen Erfolg, zum Beispiel die Ferien von 20 auf 30 Tage zu erhöhen.